Verbindungskultur Leadership Training

….intensive Weiterbildung für Menschen die mit Gruppen oder Teams arbeiten oder arbeiten wollen 

Anmeldung hier…

Dezember 2017 bis September 2018

“Egal was auch immer die Frage ist – Gemeinschaft ist die Antwort!” 

Berkana Institut

Verbindend führen…

…bedeutet, Menschen zusammenzubringen. Gemeinsam kreieren wir einen Rahmen, wo jeder einzelne sich selbst authentisch einbringen kann – mit seiner individuellen Führungskraft, seinen persönlichen Stärken, Qualitäten und Ressourcen.

Durch das gemeinsame Tun – jede/r entsprechend der eigenen Möglichkeiten und jede/r entsprechend der eigenen Bedürfnisse – entsteht Eudaimonie –jene tiefe, erfüllende Freude und Glückseligkeit, die Menschen dann empfinden, wenn sie die Sinnhaftigkeit ihres Lebens deutlich spüren, sich verbunden fühlen und gewahr sind, wie sich ihr eigenes persönliches Handeln auf das Wohlergehen des Gesamten auswirkt.

“Der Schlüssel zum Transformieren unserer Gesellschaft ist es, die Kraft in den kleinen aber bedeutsamen Elementen des Zusammenseins zu erkennen. Genau der Wandel den wir uns im großen Maßstab wünschen, muss in jeder Einladung, in jeder Beziehung die wir knüpfen, in jedem Treffen das wir miteinander veranstalten verkörpert werden. (…)
Am Ende geht es vor allem um eines: Wie werden wir miteinander sein, wenn wir uns treffen?

Peter Block

DSCF2642Verbindend führen bedeutet, Einladungen auszusprechen an andere Menschen, um gemeinsam etwas Gutes zu erschaffen. Mit “den anderen” und miteinander erschaffen verbindungswebende Führungskräfte Raum für Akzeptanz, für Wertschätzung, für offenen und verletzlichen Austausch, für einen konstruktiven und bejahenden Umgang mit Fehlern oder Scheitern. Verbindungsstiftende Führungskräfte treten mit Humor und Neugier an Herausforderungen heran und haben wirk-kräftige Werkzeuge um diesen kreativ zu begegnen. Sie schauen mit Fürsorge auf die Menschen mit denen sie arbeiten und ehren und feiern deren ganz unterschiedliche Potentiale.

Verbindungswebende Führungskräfte trauen sich, den Schatten im Innern und Äußeren mit Gelassenheit und gegenseitiger Unterstützung auf den Grund zu gehen und die darin verborgenen Schätze zu heben. Sie verankern ihre Arbeit fest in Tugenden und Werten, die lebensfördernd sind und dazu beitragen, die Welt ein wenig enkeltauglicher zu machen. Sie nutzen ihre eigene Spiritualität und Verbindung zur Natur als Quelle der Kraft und für ihre innere Ausrichtung und sind in der Lage, in die fruchtbare Stille einzutauchen, aus der echte Kreativität geboren wird.    

“Einen Raum für Stille, Leere und Emergenz zu erschaffen und zu schützen
ist aktives Handeln –
und vielleicht die am stärksten gebrauchte Form von Führungskraft heute.

Benjamin Aaron Degenhart

Verbindend führen ist eine Möglichkeit, auch in der heutigen, fragmentierten Welt Inseln und Oasen von wahrhaftiger Gemeinschaft zu erschaffen und lebendig zu erhalten.

In dieser Weiterbildung wirst du die VerbindungsweberIn in dir selbst besser kennenlernen, stärken und mit allem ausrüsten können, was du für deine Arbeit als WeberIn von Verbindungskultur mit Gruppen, Teams oder Gemeinschaften aller Arten gut gebrauchen kannst.

 

Verbindungskultur

Für einen gesellschaftlichen Wandel hin zur Nachhaltigkeit brauchen wir eine stärkende, Halt und Entwicklungsraum gebende Kultur, in der emotionale Verbundenheit zur Natur wie auch im sozialen Miteinander als ein grundlegender Wert anerkannt und gefördert wird.

„Kultur ist wie ein weites, unsichtbares Netz, dass unsere Träume, unsere Ziele und letztendlich unser gesamtes Leben beeinflusst.“

Jon Young

Kultur webt sich beständig in unsere Gefühlswelt und unsere Gedanken hinein. Wir sind geprägt von der Kultur die uns umgibt, in der Familie ebenso wie in der größeren Gemeinschaft. Sie ist wie ein Gefäß, in dem unsere Wahrnehmung und unsere Identität tagtäglich durch oft unbemerkte Einflüsse geformt werden. Im besten Fall hilft uns Kultur dabei unseren Platz innerhalb der Gemeinschaft zu finden, so dass wir unsere innewohnenden Qualitäten entfalten können, uns wohl und geborgen fühlen und einen nachhaltigen Lebensstil entwickeln.

Kultur erwächst aus unseren Beziehungen mit dem Land und den uns umgebenden Lebewesen.  Sie wird sichtbar in den Geschichten, die wir einander über uns selbst und unsere Mit-Welt erzählen und darin, wie wir im Alltag miteinander, mit dem Land und mit uns selbst umgehen, wie wir Feste feiern und was für ein Erbe wir den zukünftigen Generationen hinterlassen.

 

Verbindungskultur für Führungskräfte – Die Weiterbildung

DSC_1699Im Mittelpunkt steht die Kunst aus deiner eigenen authentischen Führungskraft heraus gemeinsam mit anderen Gemeinschaft und Kultur so zu weben und zu gestalten, dass diese die Verbindung zur Natur, zwischen den Menschen und zum eigenen Selbst unterstützt.

Unser Kultur-Begriff schließt dabei jede Art von Micro-, Gruppen- oder Sub-Kultur mit ein, beispielsweise die “Kurs-Kultur”, “Camp-Kultur”, “Kindergruppen-“, “Familien-“,  “Team-“, “Unternehmens-” oder “Wohngemeinschafts-Kultur”.

Jeder einzelne Raum in dem diese Art von Verbindungskultur entstehen kann, wirkt innerhalb von unserer Gesellschaft wie ein ins Wasser geworfener Stein:  Kleine Wellen werden kreisförmig nach außen wandern, so dass jede Oase der Verbindungskultur eine Quelle gesellschaftlichen Wandels sein kann.

“Wenn du die Welt verändern willst –
feiere einfach eine bessere Party!”

Rick Ingrasci

Die Erfahrungen, die auf dich warten sind komplex, aber nicht kompliziert. Ihre Wirkkraft liegt vielmehr in der Einfachheit und in unserer Fähigkeit an etwas anzuknüpfen, das zutiefst menschlich ist und sich in der heutigen Zeit stärker denn je danach sehnt, gelebt und gestaltet zu werden.

“Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen – ein chemisches und ein kulturelles. […] Seine formende Kraft schenkt uns Sprache, Kunst, Wissenschaft und sittliche Verantwortung.“ 

Gottfried Schatz

Die Inhalte 

  • Verbindungskultur für Führungskräfte – Verständnis, Grundlagen, Prinzipien
  • Arbeits- und Lernprozesse nach dem Vorbild der Natur gestalten
  • Hierarchiefreie oder partizipative Führung in Gruppen und Teams
  • Methoden um gemeinsame Vision und Ausrichtung zu finden
  • Transkulturell bedeutsame Bräuche die Verbindung schaffen kennenlernen, ausprobieren und selbst gestalten
  • Gruppen- und Teamarbeit nach den Mustern der Natur erleben, verstehen und anwenden können
  • Kommunikation für ein friedvolles und schöpferisches Miteinander praktizieren und integrieren
  • Möglichkeiten zum Lösen von akuten Konflikten und zum Treffen von Entscheidungen erproben und im persönlichen und beruflichen Alltag integrieren
  • Zugänge zur persönlichen Gabe, der eigenen “Berufung”, dem individuellen persönlichen Führungsstil und dem persönlichen kreativen Potential 
  • Essentielle Tugenden für verbindungsstiftende Führungsaufgaben und wie diese entwickelt und gestärkt werden können
  • Verantwortung verstehen, annehmen und daran wachsen lernen
  • Prinzipien und Werkzeuge zur Stärkung zwischenmenschlicher Verbundenheit im Kurs/Camp, mit TeilnehmerInnen und Teamleuten/Helfern, für ein kraftvolles, kreatives Zusammenarbeiten mit viel Freude!
  • Werkzeuge zum Umgang mit starken Emotionen und Trauer
  • Navigieren von Verlust und Wandel
  • Einfache, zeitgemäße, authentische Rituale entwickeln und innerhalb von Gruppen und Teams einsetzen
  • Werkzeuge zur fortlaufenden Erneuerung und Vertiefung deiner eigenen Führungskompetenzen
  • Werkzeuge zur Stärkung der eigenen Naturverbindung, Intuition und deiner ganz persönlichen, individuellen spirituellen Ausrichtung als Quelle von Kraft und Gelassenheit für deine Arbeit  
  • DSC_1487Menschliche Lebensphasen verstehen und verschiedene Generationen entsprechend ihrer Bedürfnisse und Potentiale einbeziehen lernen
  • Grundlagen und Methoden des Village Building, des Webens tragfähiger Gemeinschaftsstrukturen rund um Programme, Kurse, Organisationen oder im privaten Kontext
  • Werkzeuge zum Knüpfen eines Unterstützernetzwerks für ein Projekt oder eine Organisation
  • Die Möglichkeit, optional und nach Absprache, den persönlichen Interessen entsprechend ein begleitendes Praktikum bei einer anderen circlewise-Veranstaltung zu machen

Bist du…

DSCF2842…beruflich oder privat engagiert im Begleiten oder Leiten von Gruppen oder Teams, z.B. bei Seminaren, Kursen, Workshops, Camps, Bildungsreisen?

…als LehrerIn, ErzieherIn oder Ausbilderin tätig?

…als GemeinwesenarbeiterIn, InklusionsbeauftragteR oder SozialarbeiterIn dafür verantwortlich, unterschiedliche Menschen(gruppen) miteinander in Kontakt zu bringen und zu verbinden?

LeiterIn eines Unternehmens, Vereins, oder Verbandes mit Mitgliedern, MitarbeiterInnen oder freiwilligen HelferInnen?

TrainerIn in einem Sportverein o.ä.?

BildungsreferentIn oder GestalterIn von Bildungsangeboten für außerschulische Einrichtungen?

…engagiert in der Arbeit mit Senioren oder in einem Mehrgenerationenprojekt?

…Teil eines Wohn- oder Lebensgemeinschaftsprojektes oder Ökodorfs oder daran interessiert, eines zu gründen?
…auf der Suche nach deiner ganz persönlichen innewohnenden Führungskraft, Gabe oder Berufung für deinen Lebensweg?

WildnisschulenleiterIn oder führst im anderen Rahmen Naturverbindungsprojekte durch?

StudentIn in einem dieser Themenfelder?

…oder einfach interessiert?

Dann könnte diese Weiterbildung genau das Richtige für dich sein! 

 

Der Rahmen 

Die Teilnehmer-Anzahl ist begrenzt auf 14 Personen und frühe Anmeldung wird empfohlen.

Termine Weiterbildungsblöcke

1. Block 14.-17. Dezember 2017

2. Block 22.-25. Februar 2018

3. Block, 29. März – 1. April 2018

4. Block 07.-10. Juni 2018

5. Block Abschluss 13.-16. September 2018

Beginn jeweils um 13:00 Uhr, Anreise und Mittagssnack ab 11:00 Uhr.

(Falls du von weit her anreisen willst und schon eine Nacht früher kommen möchtest, melde dich gern!)

Ende jeweils am Sonntag gegen 13:00 Uhr. 

Zertifikat
Die Weiterbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Praxismodule

Teil der Weiterbildung sind optionale Praxismodule wo du gemeinsam mit uns, unter Begleitung und nach Bedarf auch Coaching das Gelernte umsetzen und vertiefen kannst. 

Termine der optionalen Praxismodule

Veranstaltungen können nach Absprache selbst gewählt werden, die Kursgebühr für die meisten sind in der Weiterbildungsgebühr bereits enthalten.


Preise

2.190 € Kursgebühr

zzgl. Unterkunft und Verpflegung

Wenn du gern teilnehmen willst aber vor einer finanziellen Hürde stehst – melde dich! Wir finden einen Weg.

Veranstaltungsort

connective_leadershipWir verbringen unsere gemeinsame Zeit in den Landhäusern am Höchsten, die sich in Alleinlage zwischen Wald und Wiesen, am südlichen Hang des Höchsten befinden, einem etwa 830 m über dem Meeresspiegel gelegenen Berg im nördlichen Bodenseehinterland. Vor allem in den Wintermonaten schenkt er oft weiten Blick auf den See und die dahinter liegenden Schweizer Alpen.

Landhäuser am Höchsten
Rubacker 28
88693 Deggenhausertal
Hier geht’s zur Karte (Die Häuser befinden sich genau dort, wo “Kapelle Rubacker” angezeigt wird)

 

 

Hier geht’s zur Anmeldung…

 

Kursleitung: Elke Loepthien

Elke Loepthien ist die Gründerin von Circlewise. Sie praktiziert und lehrt seit mehreren Jahren die Kunst des Verbindungswebens in verschiedenen Aus- und Weiterbildungen und im Rahmen von Workshops. Die Basis ihrer eigenen Ausbildung bildeten ein Training in „Cultural Mentoring“ im Praktikanten-Programm des Regenerative Design and Nature Awareness Program, einer Ausbildung mit 100 Präsenztagen pro Jahr sowie ein 1jähriges Studium in Regenerative Community Design an der Gaia University International. Rückgrat ihrer Arbeit ist das vom 8 Shields Institute entwickelte 8 Schilde Modell, welches sie intensiv studierte, unter anderem während zwei Jahren intensivem 2xwöchentlichen Mentoring im WildLore Wayfinders Programm mit Jon Young, dem Gründer des 8 Shields Institutes. Sie hatte das große Glück, während der letzten zehn Jahre immer wieder in intensivem Kontakt von Menschen lernen zu können, die selbst in naturverbundenen Kulturen aufgewachsen oder ausgebildet worden sind, beispielsweise Sobonfu Somé. Sie ist Diplom Ingenieurin für Landschaftsnutzung und Naturschutz (FH), psychologische Beraterin und hat mehrere Jahre lang als Coachin und Beraterin für die internationale Gaia University gearbeitet.

Elke leitet und begleitet seit 2010 selbst Teams für Workshops, Events und Weiterbildungen im In- und Ausland und ist regelmäßig als Coachin/Beraterin für Team-LeiterInnen in Unternehmen, für Gemeinden und gemeinnützige Organisationen tätig.

GastlehrerInnen

Im Rahmen des Praktikums besteht die Möglichkeit von folgenden GastdozentInnen zu lernen:

verbindung_sal2Salvatore Gencarelle ist Brückenbauer zwischen indigener, naturverbundener Kultur und der modernen Welt, und ein begnadeter Lehrer.

Er wurde 17 Jahre lang von einem nordamerikanischen Heiler intensiv ausgebildet und begleitet. Sal lebte dafür viele Jahre lang im Reservat und lernte mit großer Hingabe und Aufopferung die traditionellen Zeremonien des Stammes erst zu unterstützen, dann zu halten, und später auch selbst zu gestalten. Durch diesen langen und schwierigen Weg und seine innere Verpflichtung zu den alten Weisen wurde ihm die Verantwortung übergeben, diese Lehren auch selbst weiterzugeben.
Neben seiner Ausbildung in traditionellen Heilmethoden ist Salvatore auch mit der modernen Medizin vertraut und arbeitete mehr als 16 Jahre lang als Rettungssanitäter. Er ist zudem als freischaffender Autor tätig, macht Musik, fotografiert und malt.

Salvatore teilt von seinem Wissen und seinen Fertigkeiten im Rahmen verschiedener Kurse und Weiterbildungen in Europa und den USA, wo er eng mit Jon Young und dem 8 Shields Institute zusammenarbeitet. Er wird uns während der drei Jahre mehrere Mal besuchen, gemeinsam mit uns Rituale durchführen, die aus seiner Tradition stammen und die auch hier in unserem Lebenskontext Türen in die geistige Welt öffnen können. Außerdem wird er von seinem Wissen und seinen Erfahrungen mit uns Teilen, für das Verstehen, selber erschaffen und gestalten wirk-kräftiger Rituale.

Mehr über Sal Gencarelle: www.8shields.comhttps://helpersmentoringsociety.mykajabi.com/

 

Julie Langhorne (links) mit Elke Loepthien (rechts)

Julie Langhorne (links) mit Elke Loepthien (rechts)

Julie Langhorne hatte als Tochter eines Airline-Piloten die Möglichkeit, viele unterschiedliche Kulturen der Erde kennenzulernen. Neben zahlreichen Reisen lebte sie unter anderem in Brasilien, Deutschland, Hongkong, Italien und Australien, und nutze die Zeit dort, um über Frieden und das Brückenbauen zwischen den Kulturen zu lernen.

Nach ihrem Master-Abschluss in Counseling (Psychologische Beratung) und war sie über 45 Jahre in vielen Arbeitsfeldern tätig,  die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen fördern, u.a. in Cranio-Sacral-Therapie, Holotropischer Atemtherapie und Homöopathie.

Julie lernte von Marshall Rosenberg, dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, die später von ihm selbst auch “mitfühlende Kommunikation” genannt wurde.

Seit etwa 15 Jahren ist Julie innerhalb der Naturverbindungsbewegung als Älteste tätig und steht vielen Wildnisschulen, Projekten und Einzelpersonen in den USA und Europa beratend und unterstützend als Mentorin zur Seite. Mit großer Neugier, Freude am Zuhören und Entdecken, und aufrichtigem Mitfühlen ist sie eine wertschätzende, liebevolle und ermutigende Begleiterin in inspirierenden und berührenden Gesprächen, die schon oft lebensverändernde Wirkung haben.

warren_thmWarren Brush gestaltet seit über 25 Jahren nachhaltige Systeme – für Gemeinden, private und öffentliche Einrichtungen und Organisationen und landwirtschaftliche Betriebe in Nordamerika, Afrika, dem Nahen Osten, Europa und Australien. Er wird weltweit zu den Top 10 seines Faches gezählt.

Warren’s Leidenschaft ist es, Menschen aller Altersgruppen dazu zu inspirieren, ihre innewohnenden Gaben zu entdecken, zu nähren und auf eine kreative und nachhaltige Weise zu entfalten und auszudrücken. Dabei arbeitete er unter anderem mit ehemaligen Kindersoldaten, Waisen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, und lernte von Menschen aus indigenen Kulturen in vielen Teilen der Erde, beispielsweise vom vom Oglala Lakota Ältesten Gilbert Walking Bull, dem Mohawk Chief Jake Swamp und anderen Friedensstiftern.

warrenWarren ist ein fantastischer Geschichtenerzähler, der Weisheit, Wissen, Visionskraft und Fertigkeiten zu einer intensiven, kraftvollen, berührenden und lebensverändernden Lernerfahrung verwebt.

Er ist Mitbegründer von und tätig für Quail Springs Permaculture, Regenerative Earth Enterprises, Sustainable VocationsWilderness Youth ProjectCasitas Valley Farm and Creamery und seiner Permakultur Design Firma,True Nature Design.

Er lebt mit seiner Familie in Nordkalifornien.

 

 

Teilnehmerstimmen 2016-17

“Ich bin Leiter eines kleinen kommunalen Betriebs mit 33 Kolleginnen und Kollegen. Regelmäßig besuche ich Führungsseminare zu Themen wie zum Beispiel Motivation, Konfliktmanagement oder Projektmanagement. Dabei schaue ich immer nach neue Ansätzen, bei denen vor allem der Mensch im Vordergrund steht.
Als ich 2016 die Ausschreibung zu dieser damals noch „Connective Leadership Training“ genannten Weiterbildung gelesen habe, hat mich das sofort angesprochen und ich habe mich angemeldet. Das Seminar war mir von unserem Bürgermeister genehmigt worden und die Seminarkosten wurden somit von unserem Betrieb übernommen. Allerdings habe ich die Zeiten aus meinem Überstundenkonto beigesteuert.

Nun ist das Training fast abgeschlossen, die letzte Veranstaltung steht noch aus, jedoch kann ich bereits ein kleines Resümee ziehen:

In dem Training haben wir viele Werkzeuge an die Hand bekommen. Zum Beispiel um Projekte den natürlichen Abläufen anzupassen. Dadurch die teilnehmenden Menschen besser und schneller zu integrieren, was letztendlich Energie spart und diese fürs Projekt freisetzt. Für alle Techniken, die wir scheinbar „so nebenher“ mitbekommen haben, gab es ausreichend Zeit zur Übung und zur Praxis. Dabei drehte es sich immer darum, eine Verbindung aufzubauen und menschlich zu handeln. Nicht zuletzt waren wir auch oft herausgefordert, uns mit uns selbst zu verbinden und im Austausch mit anderen Teilnehmern eine Reflexion darüber zu erhalten.

Einiges von dem, was ich lernen durfte, wird bereits sukzessive in meinen Berufsalltag, sowie in mein Privat- und Familienleben eingebaut. Die meisten Veränderungen spüre ich da bei mir selbst. Auch aus dem Familienkreis kam schon die eine oder andere sehr positive Rückmeldung.

Das Wichtigste, was ich aus der den Tagen bei Circlewise mitnehme, ist die Idee der gesunden, menschlichen Verbindungskultur.
Eine gute Verbindung zwischen den Kolleginnen und Kollegen ist zum Beispiel die beste Garantie dafür, dass in einer Krise oder bei einer Herausforderungen die freigesetzte Energie dafür genutzt werden, eine gemeinsame Lösung zu finden. Somit wird aus jeder Krise eine Chance, auf die im Nachgang positiv zurück geblickt wird.

Ein gute Verbindung sorgt dafür, dass jeder mit dem anderen fürsorglich umgeht und dass menschliche Probleme früher erkannt und gelöst werden. Eine gute Verbindung ist für mich der Weg zu einem menschlicheren Miteinander.

Es sind die sogenannten „weichen Faktoren“, die für mich den Erfolg des Seminars ausmachen. Viele kleine Dinge, die ich lernen und ausgiebig üben konnte. Die Zusammenführung der Teilnehmer durch die Seminarleiterin Elke Loepthien hat bereits beim ersten Ausbildungsblock gezeigt, wie Verbindungskultur geht und wie man dies lebt. 

Abschließend möchte ich noch die außergewöhnlichen Literaturempfehlungen erwähnen. Das ein oder andere Buch hat mir sehr viel Freude und Motivation für mehr gebracht.

Die Ausbildung hat mein Leben bereichert. Danke dafür.

PS: Ich habe darum gebeten meinen Namen nicht vollständig anzugeben. Bei Interesse können Sie aber über die Website von Circlewise gerne Kontakt aufnehmen. Ihre Mail wird dann an mich weitergeleitet.”

Martin H.

 

“Per ‘Zufall’ bin ich 2016 auf der Webseite gelandet. Als ich dann die Ausschreibung zum Training Verbindungskultur für Führungskräfte las, hatte ich das Gefühl dort könnte ich Antworten finden auf meine Fragen: Wie kann es gelingen und was braucht es, das Menschen, die in Teams zusammenarbeiten wertschätzend miteinander umgehen, jeder einen Platz hat an dem er sinnstiftend wirken kann und sich lebendig und verbunden fühlt?

In meiner ersten beruflichen Laufbahn als Sozialpädagogin habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Einmal ging es mir so das ich dachte: ‘Wow, das habe ich jetzt hingekriegt’ – es fühlte sich so an wie ‘ich bin durch die Zusammenarbeit mit meinem Team über mich hinausgewachsen’. Dann habe ich aber auch in einem anderen Team das andere Extrem erlebt: Dinge, die ich routinemäßig selbstverständlich durchführen konnte, machte ich plötzlich falsch und ich fühlte mich klein und unfähig.

In mir entstand die Frage: Was sind die unterschiedlichen Faktoren, die jeweils das eine oder das andere bewirken? Um das zu lernen schlug ich beruflich einen neuen Weg ein und machte eine Ausbildung zur Personal- und Organisationsentwicklern und eine Coachingausbildung und wechselte in die Wirtschaft.

Ich lernte viel wertvolles Handwerkszeug, wertvolle Tools und sammelte viel Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmen, UND ich war nach wie vor auf der Suche nach Antworten: Was kann ICH beitragen, wie kann ICH gute Teamarbeit initiieren und gestalten, wo ist mein Platz?

Gerne möchte ich teilen, was das Training Verbindungskultur für Führungskräfte für mich so besonders gemacht hat:

Das Lernen durch das gleich gemeinsam praktizieren: Jeder hat mit seinem individuellen Hintergrund und durch das Teilen seines Wissens, seiner Erfahrungen zu unserem miteinander Lernen beigetragen. Jeder wurde wertgeschätzt und war willkommen so wie er ist und bekam seinen Platz im Team. Diese Haltung, mit der wir uns begegnet sind, war am Anfang machmal irritierend, weil so fremd. Das Gefühl von ‘mich angenommen fühlen’ rief immer wieder den Skeptikeranteil in mir mit dem Schild ‘Achtung’ auf den Plan.
Durch die inhaltlichen Inputs, das Üben und uns Austauschen, habe ich neue Aspekte der Verbindung mit mir ganz persönlich kennengelernt, die mir heute eine tiefere, authentische Verbindung mit mir und mit meinem Gegenüber ermöglicht.
Auch in meinem beruflichen Kontext erfahre ich, wie ich neue Gedanken und mich selbst in meinem Kolleginnenteam offener und ehrlicher einbringe. Auch stelle ich andere Fragen und zeige mich mit meiner Verletzlichkeit und konnte dadurch schon ein paar ganz besondere Momente erleben, die zu einem verbundeneren Miteinander führten. In der Rolle als freiberufliche Trainerin in Unternehmen beginne ich häppchenweise die Führungskultur-Elemente in den Trainings einzubringen, Das Ergebnis ist ehrlicherer Austausch unter den Teilnehmern und oft bekomme ich die Rückmeldung von ihnen, wie wertvoll dieser  (Zeit-)Raum für diesen gemeinsamen Austausch für sie war.  
Ich fühle mich mit 51 Jahren auf der einen Seite wieder als Lernende und Übende und gleichzeitig ist es mir möglich sofort einen Transfer des Gelernten in meine Arbeitswelt zu initiieren.

Bei jeder passenden Gelegenheit spreche ich über die Verbindungskultur, die zu einem Herzensanliegen für mich geworden ist und stoße auf neugierige Ohren und es entwickeln sich spannende Gespräche, ein spannender Austausch.  Insgesamt fühlt sich mein Leben so sehr viel lebendiger, authentischer und reicher an. DANKE an Dich Elke und meine tolle Trainingsgruppe !”

Stefanie Fröhlich